Auswandern nach Dubai: Autofahrt mit Katzen

Meine Wohung ist aufgelöst und die Katzen im Transportkorb habe ich mich mit dem Auto auf ins 500 km entfernte Ruhrgebiet gemacht. Hier haben wir unseren ersten Zwischenstop für etwa drei Wochen, bevor es weiter geht.

Die Abfahrt ging relativ stressfrei – da die Wohnung schon leer war…nur noch ich, meine Matratze und die Katzen mit ihren Sachen, mussten keine Möbelpacker kommen. Das Auto hatte ich schon vollständig beladen – nur die Transportbox mit den katzen fehlte noch. Nach der Schlüsselübergabe mit dem Vermieter musste ich die Katzis nur noch in die Box stecken, was relativ einfach ging, weil ich sie vorher in ein Zimmer gesperrt hatte, was außer einem Sofa als Versteckmöglichkeit komplett leer war.

Mio im Umzugskarton

 

Vor der Autofahrt habe ich mir Sorgen gemacht, dass Paulchen die ganze Zeit maunzen könnte – aber auf der Autobahn hat er sehr schnell aufgehört, und je länger die Fahrt dauerte, desto entspannter wurden die Katzen. Am Anfang hatte ich noch einen leeren Kissenbezug mit im Kennel, unter dem sich beide Katzen verstecken konnten, diesen musste ich dann aber leider auf dem Rastplatz wegschmeissen, weil er angeschmutzt war. Außerdem hatte ich ein bisschen Trockenfutter und ein Schälchen für Wasser dabei – man weiß ja nie, was unterwegs so passiert – habe es aber nicht genutzt.

Die Katzen verkrafteten die Fahrt im Auto sehr gut, von dem kleinen Malheur im Auto und dem Eingewöhnungsstress der ersten Tage mal abgesehen. Es gab keine Probleme, beide Kater zusammen in der Box zu transportieren, was mich in meiner Entscheidung bestärkt, auch beide Kater in einer Box fliegen zu lassen. Nur die richtige Einlage für die Transportbox muss ich noch finden – vielleicht Einmal-Wickelauflagen für den Babytisch? Bei der Autofahrt hatte ich Stoff und darüber Pappe – die musste ich nach 70 km entsorgen, weil einer der Kater dort ein Aufregungsgeschäft verrichtet hat. Es war ok, aber nicht optimal – Was nutzt ihr?

Am Ziel angekommen versteckten sich die beiden Chaoten, während ich die Katzenklos und das Futter im Zimmer aufgestellt habe, das wir während der nächsten Wochen nutzen werden. Hier hat sich auch gezeigt, wie unterschiedlich die beiden Katergesellen sind – der eine – ganz mutig – hat innerhalb eines Tages das Zimmer zum neuen Zuhause erklärt, während der andere gut 3 Tage brauchte, um sich nicht zu verstecken und wieder zu spielen.

Vielleicht als kleiner Tipp am Rande: Schaut das neue Zimmer nach geeigneten Verstecken durch und verbaut ungeeignete Verstecke – Paulchen hat sich einen Tag lang hinter einem Vorhang an einer zugigen Tür versteckt und hatte am nächsten Tag eine wunde und sehr feuchte Nase, dazu war er sehr müde – vielleicht hat er Zug bekommen? Nach drei Tagen Immustim K ist er aber wieder voll auf der Höhe, alles ist gut. Bevor wir fliegen, werden beide Katzen schon ein paar Tage vorher Immustim K erhalten (das ist ein Mittel zur Stärkung des Immunsystems bei Stress und Krankheit, ich habe damit bisher bei meinen Katern sehr gute Erfahrungen gemacht).

Da beide Kater die nächsten drei Wochen auf etwas begrenztem Raum verbringen müssen, suche ich nach verschiedenen Möglichkeiten, die beiden zu beschäftigen. Die verschiedenen Intelligenzspielzeuge sind noch irgendwo in Deutschland im Umzugskarton unterwegs – aber zum Glück haben die Kater ihre Vorliebe für Pinsel entdeckt, und davon gibt es hier genug…

 

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