Winterbücher – Die Brüder Löwenherz

Eine heiße Schokolade oder einen Tee, eine gemütliche Decke…dazu ein gutes Buch – ich liebe den Winter. Dabei muss es nicht immer nur ein Buch für Erwachsene sein ;-). Grade habe ich meine Astrid-Lindgren-Sammlung um die Brüder Löwenherz  erweitert und kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der das Träumen noch nicht ganz verlernt hat. Neben wunderschönen Bildern (sowohl in Zeichnungen als auch beschrieben) liest man eine Geschichte voller Freundschaft, Liebe, Aufrichtigkeit, Mut und auch mal Mutlossein, Wiederaufstehen und nicht Aufgeben, Hoffnung und ganz viel Freude.

Meine Ausgabe von 1989:

Die Brüder Löwenherz

Die Brüder Löwenherz

Karl, der von seinem Bruder Krümel genannt wird, ist schwer krank und weiß, dass er bald sterben muss. Jonathan versucht, seinem Bruder die Angst vor dem Tod zu nehmen, indem er ihm die phantastische Geschichte über Nangijala erzählt, wo er völlig gesund sein werde und den ganzen Tag Abenteuer erleben könne.

Kurz darauf kommt Jonathan ums Leben, als er, um seinen Bruder zu retten, mit ihm aus ihrem brennenden Haus springt. Der Gedanke, dass Jonathan nun in dem Abenteuerland lebt, tröstet Karl. Wenig später stirbt auch Karl und kommt zu seinem Bruder nach Nangijala. Die beiden nennen sich jetzt Löwenherz, ein Name, den die Lehrerin Jonathans ihm in seiner Trauerrede in Anspielung auf König Richard Löwenherz gegeben hat. In Nangijala kämpfen beide gemeinsam gegen den bösen Tengil aus dem Land Karmanjaka, der das Heckenrosental unter Macht genommen hat und das Kirschtal, in dem die Brüder wohnen, erobern will. Dabei müssen sie auch gegen das Drachenweibchen Katla kämpfen, welches von Tengil durch eine Kriegslure, deren Ton Katla nicht ausstehen kann, gelenkt und kontrolliert wird. Katla gehorcht nur dem, der die Kriegslure besitzt.

Jonathan kämpft gegen Tengil, dem das Horn dann aus der Hand gleitet, und Jonathan nimmt es an sich. Daraufhin ist er in der Lage, Katla zu befehlen, Tengil zu töten. Anschließend stößt er sie mit Hilfe eines Felsens in den Fluss der uralten Flüsse, wo sie auf den grünen Lindwurm Karm trifft. Karm und Katla sterben und versinken, ineinander verbissen, in den Fluten.

Doch wurde Jonathan von Katlas Feuer berührt, welches zu körperlicher Lähmung und langsamem Tod führt. Jonathan erzählt Karl, dass es auch nach Nangijala ein weiteres Land des Lebens gebe, Nangilima. Die beiden Brüder springen ein zweites Mal in den Abgrund. Der letzte Satz des Buches lautet: „Ich sehe das Licht!“ – Wikipedia

 

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