Monatsarchiv für Juni 2010

شلووووووووونك؟- oder: Syrisches Arabisch für Anfänger

Cammykatze am 27. Juni 2010

Wer noch kein Arabisch kann oder sich ein bisschen syrischen Dialekt beibringen will, sollte auf der Seite http://syrianarabic.com vorbeisurfen. Dort gibt es die ersten drei Kapitel des Arabisch-Lehrbuchs Syrian Colloquial Arabic, a Functional Course kostenlos zum Download und Ausdruck inklusive MP3-Dateien. Der Kurs ist zwar auf Englisch, aber zu Anfang noch ohne komplexe Grammatik, daher leicht zu verstehen.

Jedenfalls wird einem in den Übungen wirklich feinster syrischer Shaami-Dialekt geboten.  :happy:

Die kostenlosen Lektionen (jede ca. 30 Seiten!) findet ihr übrigens hier.

Ich werde, nach meinen anderen Büchern, zunächst Kapitel 1-3 durcharbeiten, auch wenn das wirklich die einfachsten Grundlagen sind, aber einfach mal, um die Art des Lehrbuchs zu testen… vielleicht kaufe ich dann das komplette Buch.

  • WordPress
  • Twitter
  • Favoriten
  • Facebook
  • Share/Bookmark

Abgelegt unter Arabisch lernen | Keine Kommentare

Microstockagentur Fotolia – oder: Wohin mit den Bildern?

Cammykatze am 26. Juni 2010

Bilder, Bilder, Bilder … das Leben ist so schön einfach: Keine lange Entwicklung der Bilder in der Dunkelkammer (was auch seinen Reiz hat) mehr, stattdessen zieht man sich alle gelungenen und nicht gelungenen Bilder einfach auf die Festplatte, wo sie vor sich hin speichern…

Da kommen schon Unmengen an Bildern zusammen, und wenn wirklich ein paar gelungene Aufnahmen dabei sind, warum sie nicht bei microstock – Agenturen im Netz zum Verkauf anbieten? Ein Versuch ist es Wert, denn bevor gute Bilder auf der Festplatte “versauern”, können sie dieses ebenso im Netz tun und dabei vielleicht noch den ein oder anderen Cent erwirtschaften. Professionelle Fotografen schauen sich vielleicht auch im Macrostock-Bereich um, wo die Preise pro Bild wesentlich höher liegen – aber für den Ottonormalhobbyfotografen, der vielleicht mit recht begrenztem Equipement fotografiert, ist der Verkauf über Microstockagenturen sicherlich am Anfang die bessere Wahl, um ohne große Kosten einen ersten Eindruck über den Bildermarkt und entsprechende Nachfrage zu bekommen.

Wer sich mit Agenturen im Netz beschäftigen will, bei denen er seine Bilder einstellen kann, sollte mal den Artikel auf diesem Blog durchlesen. Einen ganz guten Vergleich gibt es auch noch hier.

Ich habe mich jetzt erst einmal bei Fotolia.com angemeldet, als nächstes kommt vielleicht noch iStockphoto.com dazu.

Zu Fotolia kann ich nach zwei Wochen “Test” sagen: Den ganzen Beitrag lesen »

  • WordPress
  • Twitter
  • Favoriten
  • Facebook
  • Share/Bookmark

Abgelegt unter Mission Photographie | Keine Kommentare

Das Dilemma – oder: bedeckte Freiheit und nackter Zwang?

Cammykatze am 22. Juni 2010

Grade bin ich auf einen Artikel von Ingrid Thurner, Ethnologin und Lehrbeauftragte am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien, gestoßen, den sie auf der Seite der Süddeutschen Zeitung veröffentlichen lies.

Ich möchte diesen Beitrag hier im Blog kurz aufgreifen, da er mir aus der Seele spricht: Gezeigt wird die eingeschränkte Sichtweise auf  die Welt, die Einteilung in Schwarz-weiß, gut und böse, frei und unterdrückt.  Dinge werden benannt, die man einmal in eine Kategorie presst und auf die man danach immer mit dem moralischen Zeigefinger zeigt.  Dass der moralische Zeigefinger dabei manchmal auch ins eigene Auge sticht, wird kaum bemerkt.

Der Artikel beschäftigt sich mit einseitigen Sichtweise des islamischen Schleiers als Zeichen der Unterdrückung der Frau und der Unbedecktheit der “westlichen” Frau als Zeichen der Freiheit und Emanzipation.

Warum Hihgheels noch lange kein Zeichen für Emanzipation sind und Diskussionen um Kopftücher nur die Unterdrückung der modernen Frau verschleiern. [...] Aber nur der verhüllte Körper erhitzt die Gemüter und die Debatten, der unbekleidete ist uns keine öffentliche Erregung wert.

Auch wenn dieser Satz vielleicht überspitzt ist – denn auch mit einem Bikini wird man kaum in einer Bank arbeiten dürfen, es würde ein gewisses Maß an Ärgernis hervorrufen  – so trifft er doch einen wichtigen Punkt: Je verschleierter eine Frau im Alltag, desto größer die öffentliche Erregung darüber, besonders, wenn diese Frau es auch noch wagt, trotz Schleier einen Universitätsabschluss zu absolvieren und danach mit Tuch erfolgreich zu arbeiten. Den ganzen Beitrag lesen »

  • WordPress
  • Twitter
  • Favoriten
  • Facebook
  • Share/Bookmark

Abgelegt unter Islam | Keine Kommentare

Nächste Einträge »